Häufige Fragen

Das sind keine Funktionsbeschreibungen, sondern die Fragen, die zwischen Ihnen und einer Entscheidung stehen. Fehlt Ihre, schreiben Sie uns — wir ergänzen die Antwort hier.

Funktionsweise

Müssen wir unsere vorhandenen LISP- und .NET-Werkzeuge ändern?

Nein. Ihre Werkzeuge werden so paketiert, wie sie sind; Ihr Code wird nicht angefasst. Das Paketieren ergänzt nur Metadaten: Paketkennung, Version, unterstützte AutoCAD-Versionen und registrierte Befehle.

Startet AutoCAD dadurch langsamer?

Nein — eher schneller. Werkzeuge laden beim ersten Aufruf eines Befehls, nicht beim Start. Zusätzlich wird auf dem AutoCAD-Startpfad **nie eine Netzwerkanfrage gestellt**; das ist eine verbindliche Regel im Produkt, keine Optimierung.

Können die Ingenieure noch arbeiten, wenn der Server ausfällt?

Ja. Installierte Werkzeuge liegen auf dem Rechner des Ingenieurs und hängen nicht am Server. Solange er nicht erreichbar ist, warten nur Neuinstallationen und Updates.

Wir haben aus Prinzip keinen Internetzugang. Ist das ein Problem?

Nein — genau dafür gibt es die Installation im Haus. Das Produkt verbindet sich nicht nach außen, und auch die Lizenzprüfung läuft offline: eine signierte Datei wird lokal gelesen, kein Server wird gefragt. (Die Cloud-Installation braucht naturgemäß eine Verbindung.)

Welche AutoCAD-Versionen werden unterstützt?

2025, 2026 und 2027. Jede Version hat eine eigene Anpassungsschicht, damit eine neue AutoCAD-Version nicht bedeutet, alles andere neu zu schreiben.

Daten und Sicherheit

Wohin gehen unsere Daten?

Im Haus nirgendwohin: Paketarchive, Benutzerliste und Prüfprotokoll bleiben in Ihrer Datenbank, wir haben keinen Zugriff darauf, und das Produkt sendet nichts nach außen. Wählen Sie die Cloud, liegen dieselben Daten auf einem Server, den wir betreiben, in einer eigenen Datenbank. **Ihre Zeichnungsdateien gelangen in keinem Fall in das System.**

Kann ein gefälschtes Paket bei einem Benutzer ankommen?

Pakete werden mit ECDSA signiert, und die Signatur wird **auch auf dem Client** geprüft. Der private Schlüssel liegt nie auf dem Server; wer den Server übernimmt, kann ein Paket nicht ändern und neu signieren. Auch die Liste der vertrauenswürdigen öffentlichen Schlüssel kommt nicht vom Server — sonst wäre der ganze Mechanismus sinnlos.

Was ist mit einem böswilligen Administrator?

Offen gesagt: Administrator sein heißt veröffentlichen dürfen, und gegen zwei Administratoren, die zusammenarbeiten, hilft kein Mechanismus. Gegen einen **einzelnen** gibt es das optionale Vier-Augen-Prinzip: ein zweiter Administrator gibt frei, und wer anfragt, kann die eigene Anfrage nicht freigeben. Darüber hinaus bleiben ein nicht löschbares Prüfprotokoll und veröffentlichte Versionen, die sich nicht verändern lassen.

Müssen Benutzer Passwörter verwalten?

Nein. Die Anmeldung läuft über einen Einmalcode an die E-Mail-Adresse. Es gibt keinen Passwortbestand zu verwalten und keine Passwortdatenbank, die abfließen könnte.

Installation und Support

Wie lange dauert die Installation?

Der Server meist einen halben Tag: der Einrichtungsassistent prüft Datenbank, E-Mail und Ablage, indem er sie **tatsächlich ausprobiert** — kein Schritt endet mit dem Wort „gespeichert“. Die eigentliche Zeit geht in das Sichten und Paketieren der Werkzeuge, die Sie bereits haben.

Wir nutzen SQL Server.

Wird unterstützt. PostgreSQL und SQL Server sind gleichrangig unterstützt: dieselbe Testsuite läuft gegen beide Server, keiner ist die Variante „geht dort vermutlich auch“.

Fassen Sie bei Upgrades unsere Datenbank an?

Das entscheiden Sie. Die automatische Migration kann eingeschaltet bleiben, oder Sie schalten sie ab und Ihre IT führt die Migrationsskripte von Hand aus; die Skripte liegen im Installationsordner, fertig für beide Datenbanken.

Wie läuft der Support?

Per E-Mail. Das Produkt protokolliert Fehler mit einer **Korrelationsnummer**; Ihre IT findet damit den vollständigen Vorgang in den lokalen Protokollen und kann den zugehörigen Diagnosedatensatz mit uns teilen. Das erspart den größten Teil des „schicken Sie mal einen Screenshot“-Verkehrs.

Kaufmännisches

Was passiert, wenn die Lizenz abläuft?

Nichts steht still. Bei abgelaufener Lizenz melden sich Benutzer weiter an, der Katalog lädt, installierte Werkzeuge laufen; das System sagt nur dem Administrator Bescheid. Dieses Verhalten ist im Produkt durch einen Test festgehalten.

Sind Test oder Pilot möglich?

Ja, und ein Pilot ist eine echte Installation: auf Ihrem Server, mit einigen Ihrer eigenen Werkzeuge und einer begrenzten Gruppe von Ingenieuren. Piloten werden nicht berechnet.

Bekommen wir den Quellcode?

Im Standardabonnement nicht. Für Unternehmenskunden lässt sich eine Quellcode-Hinterlegung (Escrow) vereinbaren. Treten die im Escrow-Vertrag festgelegten Bedingungen ein, verschafft sie Zugang zum Quellcode und hilft, die Installation wartbar zu halten.

Gibt es eine gehostete (Cloud-)Ausgabe?

Die Cloud-Installation wird vorbereitet, und ihre Preise stehen auf der Preisseite; wir öffnen Konten nach und nach aus der Liste für den frühen Zugang. Wer heute beginnen möchte: die Installation im Haus ist fertig. Sie kam zuerst, weil es für die meisten Ingenieurbüros nicht verhandelbar ist, dass Zeichnungs- und Werkzeugdaten im Haus bleiben.